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ÖPUL - Prüfungsanweisungen für autorisierte Werkstätten

Feldspritzgeräte

Horizontalverteilung:
Bei Verwendung eines mechanischen Prüfstandes muss eine Verteilungsgenauigkeit von ±15% ein-gehalten werden, wobei maximal 8% der Messstellen (Prüfbecher) einen größeren Schwan­kungs-bereich aufweisen dürfen.
Bei Verwendung eines elektronischen Prüfstandes darf neben der Verteilungsgenauigkeit von ±15% auch der Variationskoeffizient (nicht größer als 10%) herangezogen werden.
Düsen dürfen 5 Sekunden nach Zusammenbrechen des Spritzfächers nicht mehr nachtropfen.

Manometer:
Die Messungen werden ab einem Druck von 2 bar im gesamten Arbeitsbereich in Schritten von 2 bar durchgeführt (bei ansteigenden und fallenden Drücken).
Der Anzeigefehler des zu prüfenden Manometers darf maximal ± 10% vom jeweiligen Arbeitsdruck abweichen.

Pumpenleistung:
Die notwendige Pumpenleistung wird wie folgt bestimmt: 5 l/min je Meter Arbeitsbreite plus

  • 5% des Behältervolumens/min bis 1000 l Behälternenninhalt
  • 60 l/min zwischen 1000 l und 2000 l Behälternenninhalt
  • 3% des Behältervolumens über 2000 l Behälternenninhalt

(z. B. eine Arbeitsbreite von 12 m und ein 600 l Behälter: 5 x 12 + 5% von 600 = 60 + 30 = 90 l/min) Dieser ermittelte Wert muss bei einem Druck von 6 bar und einer Pumpendrehzahl von 540 Um-drehungen pro Minute erreicht werden.

Sichtkontrolle:
Der Schutz der Gelenkwelle und der geräteseitigen Anschlusswelle und die Rückhalteeinrichtung müssen montiert und in einwandfreiem Zustand sein.


Sprühgeräte für Raumkulturen

Einzeldüsenüberprüfung:
Der Volumenstrom jeder einzelnen Düse mit der gleichen Kennzeichnung darf nicht mehr als 10% von mittleren Volumenstrom aller Düsen abweichen.
Der Unterschied beim Volumenstrom auf der linken und rechten Seite darf maximal 10% betragen.
Düsen dürfen 5 Sekunden nach Zusammenbrechen des Spritzfächers nicht mehr nachtropfen.

Vertikalverteilung:
Die Sprühflüssigkeit muss zwischen der oberen und der unteren Laubflächenbegrenzung gleichmäßig verteilt und begrenzt werden können. Außerdem muss die Flüssigkeitsverteilung zwischen linker und rechter Seite optimiert werden.
Bei starken Unregelmäßigkeiten muss das Gerät durch weitere Messungen optimiert werden.
Zur Erreichung dieser Anforderungen werden z. B. Vertikalprüfstände oder die Anleitungen "Ein-stellung und Handhabung von Sprühgeräten im Obstbau" bzw. "Einstellung und Handhabung von Sprühgeräten im Weinbau" verwendet (www.bba.de => Pflanzenschutz => Pflanzenschutzgeräte => Prüfungsbegleitende Forschung => Erarbeitung und Verbesserung von Richtlinien ... => Geräte-einsatz).

Manometer:
Die Messungen werden ab einem Druck von 6 bar im gesamten Arbeitsbereich in Schritten von 4 bar durchgeführt (bei ansteigenden und fallenden Drücken).
Der Anzeigefehler des zu prüfenden Manometers darf maximal ±10% vom jeweiligen Arbeitsdruck abweichen.
Das Prüfmanometer muss mindestens einmal pro Jahr kalibriert werden (z.B. FJ BLT - Biomass I Logistics I Technology), Nachweis erforderlich.

Pumpe:
Die notwendige Pumpenleistung wird wie folgt bestimmt: Pumpenleistung (l/min) = Brühemenge (l/ha) x Reihenweite (m) x Fahrgeschwind. (km/h) / 600 plus

  • 5% des Behältervolumens pro Minute bis 1000 l Behälternenninhalt
  • 60 l/min zwischen 1000 l und 2000 l Behälternenninhalt
  • 3% des Behältervolumens über 2000 l Behältenennrinhalt

Dieser ermittelte Wert muss bei einem Druck von 6 bar und einer Pumpendrehzahl von 540 Um-drehungen pro Minute erreicht werden.

Sichtkontrolle:
Der Schutz der Gelenkwelle und der geräteseitigen Anschlusswelle und die Rückhalteeinrichtung müssen montiert und in einwandfreiem Zustand sein. Schutzgitter, die den Zugang zu den Gebläse­flügeln verhindern, müssen angebracht sein.


Hinweis:

Bei der Überprüfung von Feldspritzgeräten und von Spühgeräten für Raumkulturen sind entsprech­ende Vorkehrungen zu treffen, damit durch das Abwasser der Sprühbehälter keine Belastung für das örtliche Kanalnetz entsteht.

Bei Tunnelgeräten ist die Prüfung der Vertikalverteilung ausgenommen.


 

 
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